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Aktuell

Willkommen beim Forstrevier AachThurSitter

 

Der Thurgauer Wald braucht Ihre Stimme!

Dank dem strickten Waldgesetz aus dem Jahr 1876 haben wir im Kanton TG noch 20'000 ha Wald. Die Bäume auf dieser Waldfläche entziehen der Luft jährlich 200'000 t CO2 und bilden 144'000 t Sauerstoff. Damit können mehr als 400'000 Personen atmen, viel mehr als wir im Kanton Einwohner haben. Zudem filtert diese Waldfläche jährlich 1 Mio. t Russ und Staub aus der Luft. Eine enorme Leistung, die Sie bestimmt schätzen?!!

Leider sind viele Bäume und damit diese enormen Leistungen und viele weitere Waldfunktionen infolge des Klimawandels unter enormem Druck. Wir sind zum Handeln verpflichtet! Einerseits muss es uns gelingen, die CO2-Konzentration zu senken, anderseits muss der Wald aber auch gepflegt werden, damit dieser seine vielfältigen Funktionen erfüllen kann. Eine nachhaltige Waldpflege verursacht jedoch Kosten, die entweder durch den Markt über kostendeckende Holzpreise oder durch Abgeltungen vergütet werden müssen. Der Thurgauer Wald braucht deshalb Politiker/innen, die sich noch mehr für das Klima und damit für den Wald einsetzen. Wählen Sie deshalb mutige Leute, die sich ausdrücklich dazu bekennen!

Josef Grob, Präsident WaldThurgau

Wahlempfehlung

 

Informationsbroschüre Blätter aus dem Thurgau

Die aktuelle Ausgabe 01/2020 ist aufgeschaltet.

 

Thurgauer Waldtage 2020 in Weinfelden

Vom 4. bis 6. September 2020 finden die Thurgauer Waldtage in Weinfelden statt. Einen Rundgang durch den ehemaligen Weinfelder-Auenwald, Waldbewirtschaftung, Ökologie im Wald und Holzverarbeitung sind nur einige interessante Themenbereiche am diesjährigen Anlass. Auch für die kleinen Gäste warten spannende Möglichkeiten im Wald.

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Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage https://www.waldtage-tg.ch/

Das Revier AachThurSitter freut sich auf diesen Anlass.

 

Erfolgreiches Jahr für die Holzorganisation Lignum Ost

Der Bekanntheitsgrad und die Mitgliederzahl von Lignum Ost sind 2019 gestiegen. Siehe Bericht der Thurgauer Zeitung

Georg Müller (Vorstand bisher), Präsident Paul Koch und Josef Grob (Vorstand neu).

Georg Müller (Vorstand bisher), Präsident Paul Koch und Josef Grob (Vorstand neu).

 

Sturm beschert Zusatzarbeit

Die Winterstürme haben grosse Schäden in den Wäldern angerichtet. Diese werden die Förster im Mittelthurgau noch Monate beschäftigen. Es ist zu beachten, dass das Aufrüsten von Sturmholz sehr gefährlich ist. Waldbesitzer ohne Erfahrung und ensprechender Ausbildung sowie Maschinen sollten Hilfe von einem Profi beanspruchen.

Siehe Bericht der Thurgauer Zeitung

 

Dem Forst fehlen die Förster

Gemäss kantonalem Forstamt kommt es aufgrund eines Generationenwechsels im Thurgauer Wald zu einem Personalengpass. Es wurde ein Arbeitsgruppe gegründet, um die Anstellungsbedingungen zu klären. Hoffnung setzt man beim Forstamt in eine geplante berufsbegleitende Ausbildung.

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Weitere Informationen siehe Bericht der Thurgauer Zeitung

 

Protokoll Generalversammlung Forstrevier vom 13. April 2019

Die Generalversammlung fand am 13.04.2019 in Arbon statt. Unter dem Motto "Von der Eiche zum Eichenfass" wurde die Firma Banderet und die Mosterei Möhl besichtigt. Mit rund 170 Mitgliedern war der Anglass gut besucht. Die Generalversammlung konnte ordnungsgemäss nach den Traktanden durchgeführt werden. In der Thurgauer Zeitung wurde folgender Bericht veröffentlicht.

Protokoll GV 2019

 

Josef Grob wurde neu zum Präsidenten des Verbandes «WaldThurgau» gewählt

Neu im Vorstand sind ebenfalls gewählt: Hermann Brenner, Jakob Hug und Franz Eugster

Das Revier AachThurSitter gratuliert den Gewählten ganz herzlich und wünscht allen viel Freude bei der neuen Aufgabe für die Anliegen der Waldeigentümer im Kanton Thurgau.

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https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgauer-waldwirtschaft-klagt-der-holzboom-geht-an-uns-vorbei-ld.1164204

 

Weiterbildungstag

Am 10. September 2019 durfte der Vorstand des Reviers AachThurSitter einen abwechslungsreichen und interessanten Weiterbildungstag in Magednau - Magdenau verbringen.
Bei der wunderschönen Aussicht auf das Kloster Magdenau begrüsste der Revierförster und Betriebsleiter Ralph Haas den Vorstand sowie den Kreisforstingenieur Erich Tiefenbacher. Die Betriebsvorstelltung sowie die Besichtigung im Wald – Holzschlag und Jungwuchsfläche Vivian - gaben dem Vorstand einen sehr guten Einblick in das gutfunktionierende Revier und den Werkhof.

Weiterbildungstag

 

Ohne griffiges CO2-Gesetz stirbt der Wald

Im 19. Jahrhundert wurden unsere Wälder im grossen Stil gerodet, weil eine grosse Nachfrage nach Bauholz vorhanden war und weil die Landwirtschaft Acker- und Wiesenflächen beanspruchte. Die Folgen waren katastrophal: Überschwemmungen des ganzen Mittellandes, Hangrutsche, etc. Die damalige Politik handelte unmittelbar und führte im Jahr 1876 das strenge Waldgesetz ein, welches die Kahlschläge verbot. Dank diesem strengen Waldgesetz erholten sich die Wälder wieder und die Naturkatastrophen nahmen ab.

Heute, im 21. Jahrhundert, nehmen die Naturkatastrophen wieder zu, weil erwiesenermassen die CO2-Konzentration in der Luft zugenommen hat; weitgehend verursacht durch das Verbrennen von fossilen Brennstoffen wie Öl, Kohle und Erdgas. Die erhöhte CO2-Konzentration in der Luft - verbunden mit den anhaltenden Trockenzeiten - schadet unseren Bäumen enorm. Sie sterben ab und werden zum Risiko für all jene, die den Wald begehen. In Muttenz BL musste die Gemeinde diesen Sommer den ganzen Hardwald (ca. 200 ha) sperren, weil die Gefahr von herunterfallenden Ästen für Spaziergänger viel zu gross war. Zudem binden kranke Bäume viel weniger CO2. Ein gesunder Wald entnimmt auf einer Fläche von einer Hektare (100m x 100m) der Atmosphäre ca. 10 Tonnen CO2 pro Jahr. Ein Teufelskreis: die laufend steigende CO2-Konzentration schädigt die Bäume, die dringend notwendig wären für die CO2-Bindung.

Ich hoffe, dass wir im 21. Jahrhundert ähnlich mutige Politiker(innen) haben, die sich für ein strenges CO2-Gesetz einsetzen wie damals im Jahr 1876!

Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, Sie haben es mit Ihrem Stimmzettel in der Hand, mutige Frauen und Männer zu wählen, die sich für ein griffiges CO2-Gesetz mit einer namhaften Inlandverpflichtung einsetzen. Mit der vom Ständerat vorgesehenen Inlandverpflichtung kann der Schweizer Wald unterstützt und nachhaltig gepflegt werden. Der Wald und Ihre Nachkommen werden Ihnen dafür dankbar sein.

Josef Grob, Präsident Forstrevier AachThurSitter